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Allgemeine Geschäfts­bedingungen

Stand: September 2026

§ 1 Geltungsbereich, Begriffe

(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge über die Erstellung und den Betrieb von Websites zwischen

Marco van der Velden, VELD Webdesign
Höchstener Straße 94a, 44267 Dortmund
(nachfolgend „Anbieter“)

und dem jeweiligen Vertragspartner (nachfolgend „Kunde“).

(2) Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Bedingungen des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, der Anbieter stimmt ihrer Geltung ausdrücklich in Textform zu.

(3) Verbraucher ist jede natürliche Person, die den Vertrag zu Zwecken schließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können (§ 13 BGB). Unternehmer ist eine natürliche oder juristische Person oder eine rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss des Vertrags in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt (§ 14 BGB).

§ 2 Vertragsschluss

(1) Die Darstellung der Leistungen auf der Website des Anbieters ist kein bindendes Angebot, sondern eine Aufforderung an den Kunden, eine Anfrage zu stellen.

(2) Nach dem Vorgespräch unterbreitet der Anbieter dem Kunden ein Angebot in Textform. Der Vertrag kommt zustande, wenn der Kunde dieses Angebot innerhalb der darin genannten Frist in Textform annimmt.

(3) Der Vertragstext wird vom Anbieter gespeichert. Der Kunde erhält den Vertragsinhalt einschließlich dieser Bedingungen in Textform.

(4) Die Vertragssprache ist Deutsch.

§ 3 Leistungsumfang

(1) Zum Festpreis nach § 6 erbringt der Anbieter folgende Leistungen:

(2) Der Anbieter schuldet keinen bestimmten Rang in Suchergebnissen, keine bestimmte Zahl von Besuchern und keinen bestimmten wirtschaftlichen Erfolg. Die Platzierung in Suchmaschinen richtet sich nach Verfahren, auf die der Anbieter keinen Einfluss hat.

(3) Nicht Bestandteil der Leistung sind insbesondere: laufende Pflege und inhaltliche Änderungen nach der Abnahme, Fotografie, Entwicklung eines Logos, Lizenzgebühren für Bild-, Video- oder Schriftmaterial sowie die Erstellung von Rechtstexten (§ 4 Absatz 4).

(4) Änderungen und Erweiterungen des Leistungsumfangs bedürfen einer gesonderten Vereinbarung in Textform.

§ 4 Mitwirkung des Kunden

(1) Der Kunde stellt dem Anbieter rechtzeitig alle für die Erstellung erforderlichen Angaben und Unterlagen zur Verfügung, insbesondere Logo, Bildmaterial, Öffnungszeiten und Angaben zum Leistungsangebot.

(2) Der Kunde sichert zu, dass er über sämtliche Rechte an den überlassenen Inhalten verfügt und dass deren Verwendung keine Rechte Dritter verletzt. Er stellt den Anbieter von Ansprüchen Dritter frei, die wegen der Verletzung solcher Rechte gegen den Anbieter geltend gemacht werden, einschließlich der notwendigen Kosten der Rechtsverteidigung. Dies gilt nicht, soweit der Kunde die Rechtsverletzung nicht zu vertreten hat.

(3) Kommt der Kunde seinen Mitwirkungspflichten nicht oder nicht rechtzeitig nach, verschieben sich vereinbarte Termine um den Zeitraum der Verzögerung zuzüglich einer angemessenen Wiederanlaufzeit.

(4) Für die inhaltliche Richtigkeit und Vollständigkeit der auf der Website veröffentlichten Angaben ist der Kunde verantwortlich. Das gilt ausdrücklich auch für Impressum, Datenschutzerklärung und sonstige Pflichtangaben. Der Anbieter erbringt keine Rechtsberatung und schuldet keine rechtliche Prüfung.

§ 5 Korrekturrunden und Abnahme

(1) Der Kunde erhält den Entwurf zur Durchsicht. Im Festpreis enthalten sind zwei Korrekturrunden. Eine Korrekturrunde ist die gebündelte Mitteilung sämtlicher Änderungswünsche in Textform.

(2) Weitere Korrekturrunden sowie Änderungswünsche, die den vereinbarten Leistungsumfang überschreiten, werden nach gesonderter Vereinbarung vergütet.

(3) Der Kunde ist zur Abnahme verpflichtet, sobald das Werk vertragsgemäß hergestellt ist. Wegen unwesentlicher Mängel kann die Abnahme nicht verweigert werden.

(4) Setzt der Anbieter dem Kunden nach Fertigstellung eine angemessene Frist zur Abnahme und verweigert der Kunde die Abnahme innerhalb dieser Frist nicht unter Angabe mindestens eines Mangels, gilt die Abnahme als erfolgt (§ 640 Absatz 2 BGB). Ist der Kunde Verbraucher, tritt diese Wirkung nur ein, wenn der Anbieter ihn zusammen mit der Aufforderung zur Abnahme auf die Folgen einer nicht erklärten oder ohne Angabe von Mängeln verweigerten Abnahme hingewiesen hat; dieser Hinweis erfolgt in Textform.

§ 6 Preis und Zahlung

(1) Die Leistungen nach § 3 Absatz 1 werden zu einem Festpreis erbracht. Seine Höhe richtet sich nach dem Umfang des einzelnen Auftrags und wird vor Beginn der Arbeiten in Textform vereinbart; maßgeblich ist das Angebot des Anbieters, das der Kunde angenommen hat. Der vereinbarte Festpreis ändert sich danach nur, wenn die Parteien eine Änderung des Leistungsumfangs vereinbaren.

(2) Der vereinbarte Festpreis versteht sich einschließlich der gesetzlichen Umsatzsteuer. Die Umsatzsteuer wird in der Rechnung gesondert ausgewiesen.

(3) Die Vergütung ist nach Abnahme und Zugang der Rechnung innerhalb von vierzehn Tagen ohne Abzug fällig.

(4) Gerät der Kunde in Zahlungsverzug, gelten die gesetzlichen Vorschriften.

§ 7 Hosting und Domain nach dem ersten Jahr

(1) Hosting und Domain sind für zwölf Monate ab Freischaltung der Website im Festpreis enthalten. Mit Ablauf dieser zwölf Monate endet die im Festpreis enthaltene Leistung.

(2) Eine automatische Verlängerung findet nicht statt. Eine Fortführung von Hosting und Domain über den ersten Zeitraum hinaus setzt voraus, dass sich die Parteien zuvor in Textform über die dafür anfallende Jahresgebühr geeinigt haben. Kommt eine solche Einigung nicht zustande, entstehen dem Kunden keine weiteren Kosten.

(3) Der Anbieter weist den Kunden spätestens dreißig Tage vor Ablauf der zwölf Monate in Textform auf das bevorstehende Ende und auf die Möglichkeit der Fortführung hin.

(4) Die Domain wird auf den Namen des Kunden registriert. Der Kunde kann jederzeit verlangen, dass die Domain zu einem Anbieter seiner Wahl übertragen wird. Der Anbieter wirkt an der Übertragung mit und stellt dem Kunden die dafür erforderlichen Angaben zur Verfügung.

(5) Der Anbieter schuldet keine über die Zusagen seines Rechenzentrums hinausgehende Verfügbarkeit. Kurzzeitige Unterbrechungen durch Wartung, Störungen im Internet oder höhere Gewalt begründen keinen Anspruch auf Minderung, soweit sie nicht vom Anbieter zu vertreten sind.

§ 8 Nutzungsrechte

(1) Mit vollständiger Zahlung der Vergütung räumt der Anbieter dem Kunden das räumlich und zeitlich unbeschränkte, einfache Recht ein, die erstellte Website für den vertraglich vorgesehenen Zweck zu nutzen.

(2) Bis zur vollständigen Zahlung bleiben sämtliche Nutzungsrechte beim Anbieter.

(3) Eine Weiterveräußerung der Gestaltung an Dritte sowie deren Nutzung für andere als die vereinbarten Zwecke bedürfen einer gesonderten Vereinbarung.

(4) Der Anbieter darf die für den Kunden erstellte Website als Referenz benennen und abbilden sowie auf sie verweisen. Der Kunde kann dem jederzeit ohne Angabe von Gründen in Textform widersprechen; der Anbieter entfernt die Referenz dann unverzüglich.

§ 9 Mängelansprüche

(1) Für die Erstellung der Website gelten die gesetzlichen Vorschriften des Werkvertragsrechts, für Hosting und Domain die Vorschriften des Dienstvertragsrechts.

(2) Der Kunde zeigt Mängel in Textform an und beschreibt sie so genau, wie es ihm möglich ist.

(3) Kein Mangel liegt vor, soweit eine Abweichung auf Angaben oder Material des Kunden beruht oder auf Änderungen, die der Kunde oder ein Dritter nach der Abnahme an der Website vorgenommen hat.

§ 10 Haftung

(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit, im Rahmen einer übernommenen Garantie sowie nach dem Produkthaftungsgesetz.

(2) Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung einer Pflicht, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf. In diesem Fall ist die Haftung auf den bei Vertragsschluss vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt.

(3) Im Übrigen ist die Haftung ausgeschlossen.

(4) Die vorstehenden Beschränkungen gelten auch zugunsten der Erfüllungsgehilfen des Anbieters.

(5) Der Kunde ist für die Sicherung seiner eigenen Daten und Inhalte verantwortlich.

§ 11 Widerrufsrecht für Verbraucher

Verbrauchern steht bei Verträgen, die im Fernabsatz oder außerhalb von Geschäftsräumen geschlossen werden, ein gesetzliches Widerrufsrecht zu. Die Einzelheiten ergeben sich aus der Widerrufsbelehrung, die Bestandteil dieses Vertrags ist. Dort findet sich auch das Muster-Widerrufsformular.

Verlangt der Verbraucher ausdrücklich, dass der Anbieter mit den Arbeiten schon vor Ablauf der Widerrufsfrist beginnt, und widerruft er den Vertrag anschließend, schuldet er Wertersatz für die bis dahin erbrachten Leistungen nach Maßgabe des § 357a Absatz 2 BGB.

§ 12 Verbraucherstreitbeilegung

Der Anbieter ist nicht verpflichtet und nicht bereit, an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.

§ 13 Schlussbestimmungen

(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Hat der Kunde als Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt in einem anderen Staat, bleiben die zwingenden Bestimmungen des Verbraucherschutzes dieses Staates unberührt.

(2) Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus dem Vertragsverhältnis Dortmund. Gegenüber Verbrauchern gelten die gesetzlichen Gerichtsstände.

(3) Änderungen und Ergänzungen des Vertrags bedürfen der Textform. Das gilt auch für die Aufhebung dieses Formerfordernisses. Individuelle Abreden haben in jedem Fall Vorrang.